Wir sind an der Seite unserer jüdischen Freunde
in der Ukraine

Viele CFFI Partner sind in dem schrecklichen Ukraine Krieg mit umfangreichen praktischen Hilfen, Spenden, Gebet dabei, jüdischen Familien zu helfen.

Konkrete Einzelheiten könnt Ihr bei den Euch bekannten Israeldiensten in Eurer Region erfragen! Wir stehen zusammen!

Diese Israeldienste haben eigene Hilfsporjekte für die Ukraine (alphabetisch sortiert):

Beit Sar Shalom Evangeliumsdienst e.V., Postfach 450431, 12174 Berlin
Tel: 030 30 83 81 30, E-Mail: office@beitsarshalom.org
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Christen an der Seite Israels e.V., Johannes-Kepler-Straße 4-6, 71083 Herrenberg
Tel: 07032 7846700, E-Mail: info@csi-aktuell.de
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Christliche Freunde Israels e.V., Söldenhof Str. 10, 83308 Trostberg
Tel: 08621-977 286, E-Mail: info@cfri.de
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Ebenezer Hilfsfonds Deutschland e.V., Messberg 1, 20095 Hamburg
Tel: 040 – 32 52 77 20, E-Mail: info@ebenezer-deutschland.de
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Ebenezer International Emergency Fund e.V., Postfach 88 01 17, 13107 Berlin
Tel: 030 505 694 53, E-Mail: info@ebenezer-international.de
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IBL e.V. – Derek Prince Ministries Deutschland, Söldenhof Str. 10, 83308 Trostberg
Tel: 08621 64 146, E-Mail: ibl@ibl-dpm.net
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Internationale Christliche Botschaft – ICEJ – Deutscher Zweig e.V., Franklinstr. 3, 70435 Stuttgart
Tel: 0711 83 88 94 80, E-Mail: info@ICEJ.de
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4. Gemeinde-Israel-Kongress als Hybridveranstaltung in Leipzig und im Internet - Rückblick

Das Pastorentreffen

Etwa 35 Pfarrer und Pastoren kamen am 18.11. nach Leipzig, um sich darüber auszutauschen, wie die Verbundenheit mit dem jüdischen Volk und Israel in den Alltag der Ortsgemeinden integriert werden kann. Unter Moderation des CFFI-Vorstandsmitgliedes Pastor Winfried Rudloff aus Berlin gab es mehrere Impulsreferate, Erfahrungsaustausch und Gebet. Die verbreitete Rückmeldung war, dass diese Begegnung als eine große Stärkung erlebt wurde. Einige Pastoren schlugen vor, in Zukunft regelmäßig einmal im Jahr zu einem derartigen Treffen zusammenzukommen.

Die Mitarbeitertagung

Aus den etwa 25 mit dem CFFI verbundenen Israelwerken in Deutschland kamen rund 70 Leiter und Mitarbeiter nach Leipzig. Sie erlebten eine Tagung mit einer breiten Palette von Anregungen und Gelegenheit zur Begegnung und zum
Austausch. Ein Höhepunkt war das Abendmahl mit Pfarrer Tobias Rink aus dem Julius-Schniewind-Haus in Schönebeck bei Magdeburg. In einer sehr seelsorgerlich geprägten Botschaft ermutigte er zu einer Zusammenarbeit unter den Werken in einem Geist der gegenseitigen Dienstbereitschaft und Wertschätzung. Im Abschlussgottesdienst der Tagung würdigte Harald Eckert (CFFI, 1. Vorsitzender) die einzigartige Ausstrahlung und das enorme Potential des werks-, denominations- und generationsübergreifenden Miteinanders, um Christenheit und Gesellschaft in Deutschland in der Verbundenheit mit dem jüdischen Volk zu stärken.

Live-Streams und Grußworte

Angesichts der sich verstärkenden Corona-Krise waren die Live-Übertragungen aus Leipzig das probate Mittel, um tausende von Israelfreunden in Deutschland wenigstens digital miteinander in Verbindung zu bringen. Eine eindrucksvolle Palette von Werken und Referenten aus Israel und Deutschland beteiligten sich an den vier Streams mit den Überschriften: „Israel spricht zu uns“, „Israel und die junge Generation“, „Ortsgemeinde und Israel“, „Deutschland – Israel“. Die Vielfalt, Dynamik und Kompetenz der jeweiligen Streams waren beeindruckend. Dankbar war der Veranstalter auch für die Grußworte des israelischen Botschafters in Deutschland, seine Excellenz Jeremy Issacharoff und des 1. Vorsitzenden der Evangelischen Allianz Deutschland, Ekkehart Vetter. Botschafter Issacharoff dankte den Teilnehmern für ihre Freundschaft und ihr Engagement für Israel. Dieses sei nicht selbstverständlich. Weiter sagte der Diplomat: „Wir wissen, dass Israel für Christen als ,Heiliges Land‘ eine ganz besondere Bedeutung hat und freuen uns sehr über die andauernde und tiefgreifende Unterstützung der christlichen Gemeinschaft für Israel und sehen diese als besonders wertvoll an. […] Innerhalb des Netzwerks der israelisch-deutschen Freundschaft ist die Verbindung von christlichen und jüdischen Projekten, Vereinen und Gruppen seit vielen Jahrzehnten stark  ausgeprägt. Ich freue mich, dass mit dem Gemeinde-Israel-Kongress vom 18.bis 21.11.2021 in Leipzig diese Freundschaft gepflegt und weiter ausgebaut wird. Ich finde es besonders angemessen, dass auch Themen, die das Gedenken an die Shoah und Antisemitismus betreffen, aber auch Jugendarbeit und Austausch zwischen Israel und Deutschland die Aufmerksamkeit gewidmet wird, die sie verdienen. Um den zahlreichen Herausforderungen unserer Zeit adäquat begegnen zu können, sollten wir auch weiterhin eng miteinander kooperieren und gemeinsam die Zukunft gestalten.“

Eine erste Einordnung

Ich erlaube mir eine erste Einordnung: Es war gut und richtig, dass wir der  wachsenden Krisenstimmung im Land, diesen „Kongress der Orientierung und der Ermutigung“ – so möchte ich ihn nennen – entgegengesetzt haben. Sowohl vor Ort als auch in der Öffentlichkeit erlebten wir dieses Miteinander um Israels willen als eine enorme Stärkung. Zum einen nach innen hin: Auf Pastoren-, als auch auf Werksebene war das Zusammensein erhebend und verbindend. Zum zweiten nach außen hin: Das Miteinander der Leiter ermutigte die Gläubigen an der Basis in ihrem Engagement für die jüdische Gemeinschaft und für Israel überall in Deutschland.  Zum dritten nach „oben“ hin. Das Zusammenwirken, die biblischen Botschaften und das Gebet hatten auch eine geistliche Dimension. In diesem Dreiklang ist Raum geöffnet und eine Atmosphäre geschenkt worden, auf der sich aufbauen lässt. Wir danken allen, die für diese Veranstaltung gebetet haben. Lasst uns weiter beten für eine gesegnete Nachwirkung. Wir freuen uns auch über das Interesse an den YouTube-Aufzeichnungen. Unter dem Suchbegriff „Gemeinde Israel Kongress 2021“ lassen sie sich bei YouTube leicht finden. Das war unsere Hoffnung: Dass auch Christen, die nicht zu einem mehrtägigen Kongress kommen, sich auf ihre Weise mit diesen hochaktuellen Themen rund um Israel befassen können. Nutzen Sie diese Gelegenheit! Machen Sie andere darauf aufmerksam!

4. Gemeinde-Israel-Kongress

Geheiligt werde Dein Name!

Herzliche Einladung zum diesjährigen Gemeinde-Israel-Kongress! Aufgrund der aktuellen Lage gestalten wir den Kongress heuer als Hybridveranstaltung, mit einem Teil online und dem anderen Teil mit einer kleinen Anzahl an Präsenzteilnehmern vor Ort.
Die Onlineveranstaltung (ohne Anmeldung) steht für alle kostenlos zur Verfügung.
Das Pastoren-Meeting (mit Anmeldung) soll speziell unseren Pastoren im Land dienen (Präsenztreffen).
Zur Mitarbeitertagung (mit Anmeldung) laden wir herzlich alle mit CFFI verbundenen und befreundeten Vereine und deren Mitarbeiter zu diesen Tagen der Vernetzung, Stärkung und des Kennenlernens, wie auch der Präsenzteilnahme am Kongress ein.
Für mehr Information und zur Anmeldung bitte auf das jeweilige Banner klicken.

4. GEMEINDE-ISRAEL-KONGRESS - ONLINE Live-Streams
4. GEMEINDE-ISRAEL-KONGRESS - Mitarbeitertagung
4. GEMEINDE-ISRAEL-KONGRESS - Pastoren-Meeting
Gemeinde-Israel-Kongress in Leipzig– dieses Jahr Hybrid!
Interview mit Harald Eckert

In Leipzig findet vom 18. bis 21. November der Gemeinde-Israel-Kongress (GIK) statt. In diesem Jahr bieten sich neue Möglichkeiten, um verschiedene Zielgruppen zu erreichen. Was die Veranstalter alles geplant haben, erklärt der erste Vorsitzende des „Christlichen Forums für Israel“ (CFFI), Harald Eckert, im Interview.

 

Israelaktuell: Unter dem Motto „Geheiligt werde Dein Name“ findet Ende November der 4. Gemeinde-Israel-Kongress statt. Was ist in diesem Jahr so besonders?

Harald Eckert: Nun, besonders sind zunächst einmal die Umstände und Rahmenbedingungen: Wir haben dann etwa 20 Monate Corona-Pandemie hinter uns. Israel hat eine neue Regierung, Deutschland dann hoffentlich auch und unter den Christen in Deutschland, jedenfalls im Umfeld der Evangelischen Allianz, gewinnt das Thema „Israel, Juden, Nahost“ zunehmend an Interesse. Immer mehr junge Christen finden einen Bezug zu Israel und immer mehr Pastoren, Pfarrer und Leitungspersönlichkeiten in Ortsgemeinden machen dieses Thema zur „Chefsache“.

Hinzu kommt der hybride Charakter der diesjährigen Konferenz. Hybrid bedeutet in diesem Fall, dass zwei Ereignisse gleichzeitig stattfinden und ineinandergreifen: Zum einen gibt es vom Abend des 18.11. bis zum Mittag des 21.11. eine Mitarbeitertagung in Leipzig, also „vor Ort“. Hierzu sind Leiter und leitende Mitarbeiter von Werken eingeladen, die mit dem CFFI verbunden sind. Dem Voraus gibt es am Nachmittag des 18.11. in Leipzig ein Pastorentreffen mit der Möglichkeit, sich für ein bestimmtes Zeitfenster per Zoom zuzuschalten. Und damit verzahnt sind die 4 Online-Events am Freitag und am Samstag.

 

Israelaktuell: Wie soll man sich diese Online-Events denn vorstellen?

Harald Eckert: Die Pastorentagung spricht die Leitungsebene der Ortsgemeinden an. Die Mitarbeitertagung vernetzt und verbindet die Leitungs- und Mitarbeiter der Werke. Und die Online-Events sind zum einen für die Israelfreunde im Land gedacht aber darüber hinaus noch für verschiedene Zielgruppen durch unterschiedliche Themenschwerpunkte. Hier haben wir die große, ja die bisher einmalige Möglichkeit, Christen und andere interessierte Menschen zu erreichen, die sonst nicht zu einem mehrtägigen Israelkongress reisen würden. Diese einzigartige Chance gilt es zu erkennen und zu ergreifen!

Konkret stellen wir uns vier „Streams“ zu vier Themenblöcken vor: In einem Stream kommt „Israel“ zu Wort, vor allem christliche und messianische Leiter aus Israel. Wir haben zum Beispiel Benjamin Berger, Avner Boskey, Johannes Gerloff und Jürgen Bühler angefragt. Der zweite Stream ist auf die Zusammenarbeit der Generationen für „Deutschland-Israel“ ausgerichtet. Junge Christen, wie Josias Terschüren, Luca Hezel, Frank Clesle und andere sollen darin zu Wort kommen. Der dritte Stream spricht das Miteinander von (Orts-) Gemeinde und Israel an. Und der vierte Stream ist auf die politisch-gesellschaftliche Ebene ausgerichtet. Die Webseite www.cffi-deutschland.de bringt fortlaufend Updates und neueste Informationen zu den Streams. Dort werden auch Möglichkeiten angeboten, die Informationen breit bekannt zu machen, insbesondere auch durch Soziale Medien. Auch die genauen Zeiten und Zugangslinks findet man auf dieser Webseite.

Israelaktuell: Harald, was ist Dein Tipp für unsere Leser, die vielen Israelfreunde im Land, bezüglich dieser neuen Form des „Gemeinde-Israel-Kongresses“?

Harald Eckert: Ich bitte unsere Leser, für die Vorbereitungen dieses Kongresses zu beten. Für die Leiter vom CFFI, für die Sprecheranfragen, für die technischen Fragen, und auch für die Finanzen. Meine Bitte an die Leser: „Bitte schließen Sie diese Anliegen in Ihr laufendes Gebet ein! Die digitale Form bietet großartige Chancen, aber sie ist eben auch neu und ungewohnt für viele von uns.“ Ansonsten: „Halten Sie sich den Kalender frei und machen Sie Ihre Freunde und Bekannte darauf aufmerksam.“ Wenn alle mithelfen, wird dieser Kongress auf tiefgreifende Weise dazu beitragen, dass der Name des Gottes Israels in Deutschland geheiligt werde. Das ist unser Ziel!

Israelaktuell: Vielen Dank für das Gespräch!

6. Juni 2021 – Tag der Israelsolidarität

Auf dem Hintergrund des Konfliktes in und um Israel sowie der damit verbundenen antisemitischen Eskalationen in Deutschland haben wir als CFFI uns gemeinsam mit einigen Partnern entschlossen den 6. Juni 2021 zu einem „Tag der Israelsolidarität“ zu erklären. Alle Freunde Israels aus den unterschiedlichen Werken, Organisationen und Denominationen sind aufgerufen, an diesem Sonntag auf die Weise, die jedem angemessen erscheint, israelsolidarisch aktiv zu werden.

Liebe Israelfreunde,
hier an dieser Stelle befand sich noch vor kurzer Zeit der Einladungsflyer für den Israelkongress im November. Einen Kongress mit 1 bis 2000 Teilnehmern durchzuführen und dabei die behördlichen Auflagen zum Infektionsschutz sicherzustellen, dazu sehen wir uns nicht in der Lage.
Es tut uns Leid.

Wir haben den Kongress daher verschoben auf November 2022.

Wir werden aber in der Zeit vom 19. bis 21. Nov. 2021 in Leipzig einen Kongress durchführen, der täglich am Abend über das Internet gestreamt wird. Ihr könnt also alle teilnehmen – allerdings online.

In Kürze geben wir euch darüber mehr Informationen.
Wer im Netzwerk vom CFFI ist, der wird auch über unsere Rundmails auf dem Laufenden gehalten. Wer noch nicht mit dem Netzwerk verbunden ist, der kann sich gerne aufnehmen lassen.

Herzliche Einladung zum 4. Gemeinde-Israel-Kongress

Den Veranstaltung-Flyer können Sie hier herunterladen:

Coronabedingte Umstände veranlassen uns den Beginn der Anmeldungen / des Ticketverkaufs für den Kongress auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen, zu dem von einer Durchführung ausgegangen werden kann. Bitte haben Sie dafür Verständnis und schauen immer wieder auf unsere Homepage. Danke.

"Die Wurzel trägt dich" (Röm 11,18). Mit diesen Worten erinnert Paulus die Christen in Rom an im wahrsten Sinne des Wortes Grundsätzliches und Fundamentales: Die Erwählung Israels ist die lebendige Basis, auf der Glauben an Jesus, den Christus, den Messias, wachsen kann. Auch wir leben heute von der Treue Gottes, der sein Wort hält. "Jeder hat eine bestimmte Zeit zu leben; aber Israels Tage sind nicht zu zählen." (Sirach 37,25) Ich wünsche allen Kongressteilnehmern nicht zuletzt durch die Beschäftigung mit diesen zentralen Themen der Heiligen Schrift die zunehmende Faszination über die Tiefe des Reichtums der Weisheit und der Erkenntnis Gottes (nach Römer 11,33).
Ekkehart Vetter (Mülheim an der Ruhr)
Erster Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz
Präses des Mülheimer Verband Freikirchlich-Evangelischer Gemeinden