CFFI-Verlautbarung zum Jahreswechsel 2023/2024

  • „Tröstet, tröstet mein Volk“ (Jes. 40,1) ist für uns Christen das Gebot der Stunde, wie seit dem Holocaust nicht mehr. Israel braucht Trost, Ermutigung, Fürbitte und praktische Zuwendung in der aktuellen Belastungsprobe auf ganz konkrete und existentielle Art und Weise.
  • Die Juden in Deutschland auf eigene Weise ebenso.
  • Diese historische Herausforderung möge uns als christliches Netzwerk und als christliche Partner an der Seite Israels in Deutschland ermutigen, in einer größeren Schau und einem größeren Bewusstsein der gemeinsamen Berufung und Verantwortung einander zu segnen, zu ehren, zu stärken, zu ergänzen und zu erheben: „… sondern in Demut achte einer den anderen höher als sich selbst.“ (Phil 2,3)
  • Personen des öffentlichen Lebens in der Christenheit und in der Gesellschaft, die sich klarer als je zuvor für Israel positionieren, verdienen unser Gebet und unsere explizite Ermutigung. Lass uns hierbei neue Wege suchen und gehen!
  • Stärken wir auch das Miteinander mit anderen christlichen Netzwerken in Europa und aller Welt zum Segen für Israel und gegen den antisemitischen und – wir ergänzen – auch antichristlichen Welt-Zeitgeist. Zur Ehre Gottes! Zur Stärkung des Reiches Gottes! In Erwartung der baldigen Rückkehr Jesu!

Bevorstehende Veranstaltungen

19. – 22. September: Israelkongress in Schönblick | Land der Zukunft – Land der Hoffnung

„Nächstes Jahr in Jerusalem!“ Mit diesem Ausruf bringen die Juden seit Jahrhunderten zum Ausdruck, dass sie im Land der Bibel ihre Hoffnung und ihre Zukunft sehen.
Heute existiert der Staat Israel wieder. Aber hat er überhaupt eine Chance?

Die Bibel verheißt Israel eine glorreiche Perspektive, allerdings erst für das Ende der Geschichte. Dort aber sind wir noch nicht und so wird man Israel nur zurückhaltend als „Land der Zukunft, Land der Hoffnung“ bezeichnen können. Auf der anderen Seite muss man es tun! – Zumindest, wenn man die biblischen Prophetien ernst nimmt. Lassen Sie sich hineinnehmen in diese großartige Thematik, die voll Spannung und Schönheit ist und die uns zum Glauben ermutigt: an den Gott Israels und sein Wort!

Erntehelfer in Israel gesucht

Die Ernte in israelischen Feldern ist reif, doch die Arbeiter sind entweder an der Front und kämpfen oder sind wegen des Krieges zurück in ihr Heimatland geflogen. Lasst uns beten, dass der Herr im wahrsten Sinne des Wortes Arbeiter in die reifen Felder schicken möge, um die Ernte hereinzuholen!

Solidarität Israel

Wir werden immer wieder gefragt, ob wir Partner kennen, die Hilfsangebote nach Israel koordinieren. Eine wichtige Schiene in dieser Richtung sind neben den christlichen Angeboten auch jüdische Angebote. Anbei findet ihr einen ermutigenden und gehaltvollen Überblick in diese Richtung. Der Herr führe und leite Euch zu jüdischen / israelischen Partnern, mit denen wir in dieser Notzeit Israels enger zusammenrücken dürfen. Euer CFFI Team

Ressourcen

Israel – Die Erfüllung einer Hoffnung (Teil 1)

von Brigitte B. Nussbächer

Nach der Zerstörung des zweiten Tempels in Jerusalem und der Vertreibung der Juden, war der Gedanke an die Rückkehr nach Israel und die Gründung eines eigenen, unabhängigen Staates, jahrhundertelang nur ein Traum. Doch die Juden gaben die Hoffnung nicht auf. Und zweitausend Jahre später erlebten sie, wie der Same dieser Hoffnung zu dem unwahrscheinlichsten Zeitpunkt aufging: nachdem 6 Millionen von ihnen vernichtet worden waren. Konnte dieser Traum der feindlichen Wirklichkeit standhalten?

Judenhass in Deutschland

IDEA Fact Sheet

Was können Christen heute gegen Antisemitismus tun?

Dr. Tobias Krämer ist Theologe und Bereichsleiter „Theologie und  Gemeinde“ bei Christen an der Seite Israels (CSI) e.V.

1. Geistlicher Hintergrund
2. Konflikte zwischen “Geschwister-Religionen”
3. Erscheinungsformen und Varianten
4. Antisemitismus bekämpfen